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Eintrag Nr. 56521
Permafrost-Monitoring im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten 2025-2027 - 1. Zwischenbericht für 2024/25
Übergeordnete Einträge
ID
TITEL
DATENTYP
AUTOR
JAHR
39746
Permafrostmonitoring Nationalpark Hohe Tauern Kärnten
Project
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Geographie und Raumforschung
2016
Weitere Informationen
-
Interne Informationen
-
Externe Informationen
-
Datentyp
Publication
Dateiname
-
Pfad
Forschung\Projekte\Kärnten\Permafrostmonitoring\2025_2027\Berichte\Zwischenbericht_2026
Alternativ/Online Name
-
Autor/Ersteller
Kellerer-Pirklbauer A., Lieb G.K., Kaufmann V., Avian M., Frießenbichler M.
Medium
File (digital)
Jahr
2026
Monat
0
Aufbewahrungsort
-
Bemerkungen/Beschreibung
Kellerer-Pirklbauer A., Lieb G.K., Kaufmann V., Avian M., Frießenbichler M. (2026): Permafrost-Monitoring im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten 2025-2027. 1. Zwischenbericht für 2024/25, 68 Seiten. Der gegenständliche Bericht präsentiert und diskutiert einerseits Ergebnisse des Permafrost-Monitorings der Universität Graz, der Technischen Universität Graz sowie der GeoSphere Austria in vier unterschiedlichen Untersuchungsgebieten (Dösen-Säuleck, Fallbichl-Hochtor, Hinteres Langtalkar-Kögelekar und Pasterze-Burgstall) im und nahe dem Nationalpark Hohe Tauern Kärnten im Berichtsjahr 2024/25 und stellt andererseits wiederum die aktuellen Ergebnisse in einen längerfristigen Monitoringkontext. Der multidisziplinäre Ansatz umfasst in gewohnter Weise die Messungen der folgenden Indikatoren: Bodentemperaturen an und nahe der Oberfläche (Modul 2), geodätisch erfasste Oberflächenbewegung von Blockgletschern (Modul 3), photogrammetrisch erfasste Geländeveränderungen an Blockgletschern und Abtragung an Felswänden (Modul 4) sowie verschiedene Klimaelemente mit Fokus auf die Lufttemperatur (Modul 5). Im Messjahr 2024/25 herrschten im Kärntner Teil des Nationalparks Hohen Tauern erneut sehr permafrostungünstige Bedingungen nur gering weniger extrem als im Rekordjahr 2023/24. Seit 2019/20 (mit Ausnahme 2020/21) werden durchgehend erhöhte Boden- und Lufttemperaturen sowie hohe Bewegungsraten an Blockgletschern und anderen kriechenden Hängen registriert. Aufgrund der geringen Niederschläge bildete sich die Schneedecke im Herbst 2024 zwar spät, doch die Monate Oktober bis April waren deutlich zu warm, ebenso ein außergewöhnlich heißer Juni 2025. Damit konnte sich der Untergrund im Herbst nicht ausreichend abkühlen, und im Frühsommer fehlte eine länger anhaltende, schützende Schneedecke. Ab Juli waren die Hohen Tauern bis etwa 3000 m fast schneefleckfrei ein klares Indiz für zunehmende Auftautiefen und fortschreitenden Permafrostabbau. Die langen Messreihen bestätigen: Permafrost, Gletscher und perennierende Schneeflecken stehen nicht mehr im Gleichgewicht mit den heutigen klimatischen Bedingungen. Was noch an Eis vorhanden ist, gilt als Relikt früherer, kälterer Zeiten und wird weiter zurückgehen. Für den Nationalpark und alpenweist ist ein sorgfältiges Monitoring von großer Bedeutung um die massiven Veränderungen der hochalpinen Geo- und Ökosysteme zu dokumentieren.
Abgeleitete Einträge
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