Toggle navigation
Datenzentrum
NP Gesäuse
Startseite
Daten
Publikationen
Projekte
Kontakt
Weitere Datenzentren
Nationalparks Austria NPA
Auswahl anwenden
Eintrag Nr. 55646
Phänologie und Populationsdynamik von Mannia triandra im Nationalpark Gesäuse
Übergeordnete Einträge
ID
TITEL
DATENTYP
AUTOR
JAHR
13179
Arteninventar Moose
Project
Fachbereich Naturschutz und Naturraum
2007
32483
Universitäre Abschlussarbeiten Nationalpark Gesäuse
Project
Nationalpark Gesäuse GmbH
2002
Weitere Informationen
-
Interne Informationen
-
Externe Informationen
-
Datentyp
Publication
Dateiname
-
Pfad
-
Alternativ/Online Name
-
Autor/Ersteller
Hauser, Anna-Lena
Medium
File (digital)
Jahr
2025
Monat
0
Aufbewahrungsort
-
Bemerkungen/Beschreibung
Moose sind als älteste Landpflanze der Welt damals wie heute, wichtige Akteure in Ökosystemen. Dennoch beruht das Wissen über diese in manchen Bereichen auch heute noch auf alten und teils lückenhaften Quellen. So auch beim Lebermoos Mannia triandra. Bei dieser Art soll es nach der Sporenreife zum Absterbeprozess des Thallus kommen, bei dem dieser im Bereich der Atemporen löchrig aufreißt. Obwohl es sich um eine geschützte FFH-Art handelt, sind die genauen Entwicklungsprozesse bis heute nicht vollständig geklärt, was das Auffinden sowie den Schutz dieser Art erschwert. In der vorliegenden Arbeit wurden Populationen von Mannia triandra auf vier Standorten im Nationalpark Gesäuse, Österreich, für ein Jahr fotografisch dokumentiert und vermessen. Neben der Aufzeichnung von Begleitarten wurden Thallusgrößen sowie die Carpocephalahöhen und -breiten gemessen. Außerdem wurden mikro- und makroklimatische Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen vorgenommen und deren Einfluss auf die Entwicklung der Art näher betrachtet. Es wurde festgestellt, dass es bei Mannia triandra neben der Sporenentwicklung auch zu einem Weiterwachsen der vorjährigen Thalli kommen kann. Auf allen Flächen kam es zum Wachstum der Thalli über den Sommer, welche nach einem starken Temperaturabfall stagnierten und im neuen Jahr wieder Carpocephala bildeten. Zusätzlich kam es bei dem in der Felsnische gelegenen Standort S2 zu einer zeitlichen Verzögerung der Carpocephalaentwicklung. Diese Studie zeigt insbesondere, wie wichtig die Aufarbeitung alter Quellen ist und wie dringlich Untersuchungen im Gelände zum Wachstum von Lebermoosen sind. Diese Erkenntnisse helfen nicht nur dem besseren Verständnis der Art in morphologischer, physiologischer und populationsbiologischer Hinsicht, sondern dienen auch als Grundlage neuer Managementstrategien, um diese und auch andere Arten bestmöglich zu schützen.
Abgeleitete Einträge
-