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Eintrag Nr. 56705
Naturschutzfachliche Täleranalyse Hinteres Defereggental und Patschertal Schlussbericht 2026
Übergeordnete Einträge
ID
TITEL
DATENTYP
AUTOR
JAHR
56707
Täleranalyse Hinteres Defereggental und Patschertal 2025
Project
Nationalpark Hohe Tauern Tirol
2025
Weitere Informationen
-
Interne Informationen
Interner Link
Externe Informationen
-
Datentyp
Publication
Dateiname
20260601_Täleranalyse_Defereggental_Patschertal_final.pdf
Pfad
I:\ALLE\0_NPV_PROJEKTE\NP_Management_Recht\Taeleranalysen_2025\Publikationen
Alternativ/Online Name
-
Autor/Ersteller
Legniti Simon et al
Medium
File (digital)
Jahr
2026
Monat
0
Aufbewahrungsort
-
Bemerkungen/Beschreibung
Ziel dieses Projektes ist es, nach 35 Jahren Schutzgebietsentwicklung den aktuellen Zustand des Nationalparkanteils des Hinteren Defereggentales und Patschertals zu bewerten, die ökologische Entwicklung dieser beiden Täler nachzuzeichnen und daraus fachlich fundierte Prioritäten sowie Empfehlungen für das Naturraummanagement abzuleiten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Interaktionsbereichen zwischen Menschen und Natur, insbesondere auf der Bewirtschaftung der Almen im Talbodenbereich. Die Analyse stützt sich wesentlich auf die Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks. Ergänzend wurden bestehende Kartierungen wie zum Beispiel die Moor- und Schwemmlandkartierung (20042007) einschließlich aktueller Wiederholungserhebungen sowie die Almnutzungskartierungen von 2015 herangezogen. Auch die Daten der österreichischen und tirolweiten Brutvogelkartierungen sowie historische und aktuelle Luftbilder aus mehreren Jahrzehnten bildeten eine wichtige Grundlage zur Beurteilung landschaftlicher und ökologischer Veränderungen. Diese vorhandenen Datensätze wurden durch Expert:innen-Begehungen (Lokalaugenscheine) der Fa. REVITAL ergänzt, um den aktuellen Zustand zu erfassen und mögliche Datenlücken zu identifizieren. Zusätzlich flossen spezifische Studien wie die Dokumentation der alpinen Schwemmländer (Bilouich et al. 2024) und wissenschaftliche Arbeiten wie das vegetationsökologische Monitoring von Muth et al. (2017) in die Auswertung ein. Auf Basis der Datenanalyse und der Lokalaugenscheine wurde ein überblicksmäßiges Managementkonzept für das Bearbeitungsgebiet erarbeitet. Dieses formuliert naturschutzfachliche Prioritäten und hebt naturräumliche Besonderheiten hervor. Damit entsteht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das zukünftige Naturraummanagement beider Täler.
Abgeleitete Einträge
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